Migrantenorganisationen und Engagement: „2. Brennpunkt Engagement“ am Campus Essen

Dr. Kirsten Hoesch von der Projektleitung des VMDO hielt ihren Vortrag zu Migrantenorganisationen in Form einer Videobotschaft.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung fand am 14. Oktober der „2. Brennpunkt Engagement“ am Campus Essen unter dem Titel Migrantenselbstorganisationen und Engagement – Förderung von Teilhabe und ihre Barrieren statt.

Migrantenselbstorganisationen (MSO) sind als wichtige Ansprech- und Kooperationspartner sowie Interessenvertreter in integrationspolitischen Belangen und weiteren Politikbereichen anerkannt. Eingeladen war deshalb neben verschiedenen anderen MSOs auch der Dortmunder Verbundspartner VMDO e.V., dessen Vertreter*innen trotz terminlicher Verhinderung im Vorhinein einen Videobeitrag für die Veranstaltung erstellt hatten. Darin stellte zunächst Şaziye Altundal-Köse als stellvertretende Geschäfstführerin das Haus der Vielfalt als soziokulturelles Zentrum und den VMDO als neuen Typ von MSO vor und BV-NeMO-Vorstandsvorsitzender Ümit Koşan erklärte die Struktur des Bundesverbands. Anschließend gab Dr. Kirsten Hoesch von der Projektleitung des VMDO in einem Vortrag eine wissenschaftliche Einschätzung zum Engagement und der Rolle von MSOs. Dabei bezog sie sich unter anderem auf zentrale Ergbenisse des Zweiten Engagementsberichts 2016, der Engagement in einem Spannungsfeld zwischen Bewahrung und Innovation beschreibt: „Einerseits Bewahrung kultureller Muster und Orientierungen, die die örtliche Gesellschaft prägen, andererseits Wandel durch Aufbruchs- und Reformbewegungen sowie Utopien gesellschaftlicher Veränderungen.“ (S. 12)

Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier.