10 Jahre BV NeMO: Stark in schwierigen Zeiten.

Der Bundesverband NeMO feierte am 12. September sein 10-jähriges Bestehen mit Mitgliedsorganisationen aus ganz Deutschland im Berlin Global Village.

Bei der politischen Runde sprachen Mitglieder mit Vertreter*innen aus Politik und Wissenschaft.

In verschiedenen Gesprächsrunden wurden aktuelle Herausforderungen und Chancen diskutiert. Hier mit (v. l. n. r.) Robert Schönrok, Beauftragter für Migration und Integration der Stadt Halle (Saale), Tülay Zengingül, Kommunales Integrationszentrum Bielefeld und Viola Karaalioğlu, Leitung Inter-Kultur-Büro Stadt Nürnberg.

Verschiedene Gruppen von Künstler*innen rundeten den Tag ab.

Seit seiner Gründung 2015 setzt der Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e.V. (BV NeMO) sich für Teilhabe, Vielfalt und die Vernetzung migrantischer Organisationen ein – heute vereint der Verband 21 lokale Verbünde in 10 Bundesländern mit über 800 Vereinen. Unter dem Motto „Stark in schwierigen Zeiten“ standen Podiumsgespräche, Barcamps und Kulturprogramm im Mittelpunkt des Jubiläums am 12.9. in Berlin. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden mit zahlreichen Vertreter*innen aus Politik und Wissenschaft über die Zukunft des Einwanderungslands Deutschland. Zuvor hatten das Projekt GLEICH teilhaben und weact Gesprächsrunden über lokale Geflüchtetenarbeit und strukturellen Rassismus geführt. Zuletzt gab es draußen vor dem Global Village ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Künstler*innen aus verschiedenen Verbünden, die extra angereist waren.

„Unsere Arbeit zeigt: Migrant*innenorganisationen sind nah an den Menschen und für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar“, betonte Dr. Elizabeth Beloe, Vorsitzende des Bundesverbands, „NeMO steht für Teilhabe, für Gerechtigkeit und für eine starke, solidarische Einwanderungsgesellschaft – heute und in Zukunft.“

Das Programm gibt es hier.

Weitere Nachberichte folgen.