Rückblick 2025: FEMPower – Aufbau, Austausch und erste Schritte in Richtung Advocacy

FEMPower schafft Räume, in denen Frauen mit Fluchtgeschichte sich vernetzen, gegenseitig stärken und ihre Perspektiven in Forschung, Praxis und politische Prozesse einbringen können.

Welche Fragen bewegen uns? Zentrale Themen rund um Ausbildung, Motivation und Orientierung.

Welche Ausbildungsberufe kommen für uns infrage? Sammlung und Austausch zu Wegen in Ausbildung.

 

 

 

Das Jahr 2025 markierte den Start des Projekts mit dem Aufbau erster Strukturen - insbesondere des FEMPower Boards - und ersten Schritten in Richtung Selbstvertretung.

Im Berlin Global Village fanden zwei mehrtägige Workshops statt. Im Mittelpunkt standen Kennenlernen, Vertrauensaufbau und Empowerment sowie ein niedrigschwelliger Einstieg in das Projekt und die Forschung. Für viele Frauen war dies der erste Kontakt mit einem solchen Projektkontext in Deutschland.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der partizipativen Forschungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule München und der Universität Osnabrück. Die Perspektiven der Teilnehmerinnen fließen direkt in die laufende Forschung ein.

Ergänzt wurde die Arbeit durch monatliche Online-Treffen, aus denen sich im Jahresverlauf ein zunehmend verbindlicher Austausch sowie erste gemeinsame Themen für die Advocacy-Arbeit des FEMPower Boards entwickelten. Ende 2025 kam zudem die SchlaU-Werkstatt als Teilpartnerin hinzu.

Ausblick:
2026 wird die Arbeit des FEMPower Boards weiter vertieft. Ein Höhepunkt wird die FEMPower-Tagung zum Jahresende sein, bei der Zwischenergebnisse vorgestellt und die Perspektiven von Frauen mit Fluchtgeschichte in den Dialog mit Politik, Praxis und Zivilgesellschaft eingebracht werden.
 

Das Projekt „FEMPower“ wird im Rahmen des Programms „Integration durch Bildung“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) gefördert.