So entstand der Bundesverband NeMO

Der Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e. V. (NeMO) entstand mit der Mission, Menschen mehr Teilhabe, Partizipation, Inklusion und diskriminierungsfreie Stadtgesellschaften zu bringen. Wir orchestrieren die Stimmen von 21 Verbünden – wir sind die neue starke politische Stimme der Einwanderungsgesellschaft.

Die Einwanderungsgesellschaft vor Ort ist eine Stadtgesellschaft. Sie braucht Gleichberechtigung und Bürger*innenrechte in der Gesellschaft für jede und jeden, in allen sozialen Fragen. Mehr noch: Sie braucht gemeinschaftlichen Zusammenhalt, Unterstützung und Förderung durch menschliche sowie finanzielle Ressourcen. Das wussten bereits die Gründer*innen des Bundesverbands NeMO – und es treibt uns bis heute an. Für das Erreichen dieser Ziele setzen wir uns jeden Tag aufs Neue ein. Mit all unserer Kraft.

Klar ist: Kontinuierliche Migration ist ein Kennzeichen der globalisierten Welt, in der wir alle leben. In Deutschland, einer Migrationsgesellschaft mit mehr als 60 Jahren neuer Einwanderung, leben Menschen mit Migrationskompetenzen, die sich divers gestaltet. Alle sind besondere Geschichten für sich: Sie erzählen von Flucht vor Krieg, der Suche nach Arbeit, Leben im Quartier oder besseren Bildungschancen in Orten, wo sie Menschen Teilhabe und Partizipation erhoffen.

Menschen mit Migrationskompetenzen überproportional von Benachteiligung getroffen – und müssen sich oft dem Alltagsrassismus und einer (häufig verdeckten) strukturellen Diskriminierung stellen. Dafür brauchen sie Stärkung vor Ort. Wir, der Bundesverband NeMO und unsere Verbünde in ganz Deutschland, geben sie ihnen. Wir stärken diese Menschen aktiv. Vor Ort. Nach den Bedürfnissen. Seit dem ersten Tag, an dem es uns gibt.

Ohne Migrant*innenorganisationen und lokale Verbünden geht es nicht: Sie sind unverzichtbar für die Verbesserung der lokalen Lebensverhältnisse und der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.

Drei zentrale Alleinstellungsmerkmale des Bundesverbands NeMO

1. Unsere Basis beruht auf herkunftsübergreifenden, säkularen und demokratisch agierenden lokalen Verbünden von Migrant*innenorganisationen.
2. Unsere lokalen Verbünde sind durch zahlreiche praktische Aktivitäten eng mit den Lebensverhältnissen in den Migrant*innen-Communities verbunden.
3. Durch das lokale Engagement der lokalen Verbünde sind diese ein aktiver Teil der städtischen Gesellschaften.
 

Seit 2013 erhält unser Verband eine strukturelle Förderung durch das BMI Gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Seit 2013 erhält unser Verband eine strukturelle Förderung durch das BMI

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

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Seit den Enthüllungen der Correctiv-Recherche vor einigen Wochen bewegt sich viel in der deutschen Zivilgesellschaft....

Seit den Enthüllungen der Correctiv-Recherche vor einigen Wochen bewegt sich viel in der deutschen Zivilgesellschaft. Hunderttausende Menschen gehen auf die Straße, um gegen die faschistischen Vertreibungspläne der Rechtsextremisten zu protestieren. Vor der angehenden Bedrohung werden sich auch die Migrant*innenorganisationen als essentieller Bestandteil der Zivilgesellschaft nicht wegducken. Zusammen werden wir unsere Demokratie verteidigen. Denn wir wissen starke, solidarische Verbündete auf unserer Seite, auf die wir uns verlassen können und müssen. Dies wurde auch im heutigen Treffen unserer Vorstandsvorsitzenden Elizabeth Beloe mit Bundeskanzler Olaf Scholz und der Antirassismusbeauftragten Reem Alabali-Radovan deutlich unterstrichen. Die politischen Entscheidungsträger*Innen stellten im gemeinsamen Gespräch unsere Perspektiven in den Mittelpunkt. Sie schenkten unseren Ängsten, unserer Wut, Bestürzung aber auch Erschöpfung ihre Aufmerksamkeit. Denn wie Alabali-Radovan es in der folgenden Pressekonferenz auch noch einmal betonte: "Es ist wichtig, dass nicht ständig über die Getroffenen gesprochen wird, sondern mit ihnen." Jeder Vierte in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte und sie alle prägen dieses Land genauso wie jeder und jede Biodeutsche. Es ist unser gemeinsames Zuhause und das wird es auch bleiben! "Wenn das Zusammenleben vor Ort gelingt, dann ist das eines der wirksamsten Gegenmittel gegen den andauernden rechtsradikalen Versuch, uns Menschen mit Einwanderungs- und Fluchtgeschichte als Fremde abzustempeln." - Elizabeth Beloe #antirassismus #rassismus #protest #migranten #olafscholz

*english version below* Vor 79 Jahren, am 27. Januar 1945, wurden die Insassen des Konzentrations- und...

*english version below* Vor 79 Jahren, am 27. Januar 1945, wurden die Insassen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von der Roten Armee befreit. Über 7.000 Menschen konnten lebend gerettet werden, doch dies steht im düsteren Kontrast zu den über 1,1 Millionen Menschen, die allein in Auschwitz kaltblütig ermordet wurden. Der Holocaust, ein unfassbares Verbrechen und das düsterste Kapitel deutscher Geschichte, darf niemals in Vergessenheit geraten. Und so ist es auch eine niemals endende Aufgabe, die Erinnerung an die Verbrechen, das Unrecht und das unsägliche Leid wachzuhalten. Das Vermächtnis der Opfer soll noch heute mahnen “Nie wieder”. Antisemitismus, Rassismus, Hass und Hetze dürfen in unserer Gesellschaft keinen Raum finden, denn aus Worten werden Taten. Nach den Hamas-Anschlägen in Israel im Oktober stiegen die antisemitische Vorfälle in Deutschland bis Ende Januar um 320 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese bedrohliche Entwicklung erinnert uns daran, dass unser Einsatz für Toleranz und gegen Hass nach wie vor von immenser Bedeutung ist. **** 79 years ago, on January 27, 1945, the inmates of the Auschwitz concentration and extermination camp were liberated by the Red Army. Over 7,000 people were saved alive, but this stands in grim contrast to the over 1.1 million people who were murdered in cold blood in Auschwitz alone. The Holocaust, an inconceivable crime and the darkest chapter in German history, must never be forgotten. And so it is also a never-ending task to keep alive the memory of the crimes, the injustice and the unspeakable suffering. The legacy of the victims should still remind us today “Never again”. Anti-Semitism, racism, hatred and incitement to hatred must have no place in our society, because words become deeds. Following the Hamas attacks in Israel in October, anti-Semitic incidents in Germany rose by 320% by the end of January compared to the previous year. This threatening development reminds us that our commitment to tolerance and against hatred continues to be of immense importance. #HolocaustGedenktag #NieWieder #Erinnerung #GegenVergessen #weact #Toleranz 🕊️